Mittwoch, 23. Oktober 2013

Es war einmal...

... eine kleine Prinzessin, die in einem schönen, weißen Schloss lebte. Ihre Eltern - der König und die Königin - hatten sie sehr lieb und kauften ihr alles, was sie begehrte. So besaß die kleine Prinzessin ein eigenes lila Pony, einen bunten Ball mit Herzchen darauf, eine wunderschöne Puppe mit goldenen Haaren, einen süßen Stoffdrachen, ein eigenes Erdbeerfeld, ein Schwimmbecken voll Goldfische, einen ganzen Baum voll saftiger Äpfel und noch vieles, vieles mehr. Die Prinzessin spielte jeden Tag mit ihren Spielsachen, lief im Schlosswald herum und tobte in ihrem hauseigenen Turnsaal. Das Kindermädchen kümmerte sich um sie, der Koch bereitete ihr die unglaublichsten Festmahle zu und der Burgschmied fertigte neben den Hufeisen für die königlichen Pferde kleine Käfer zum Spielen und Münzen für den Kaufmannsladen. Trotzdem war die kleine Prinzessin immer wieder unzufrieden.

Eines Abends saß sie traurig auf ihrer Schaukel, die auf dem Apfelbaum hing und dachte nach, was ihr zum Glücklichsein noch fehlte. Eine eigene Zuckerwattefabrik vielleicht? Oder ein Goldschmied, der die schönsten Diademe und Ketten für sie zaubert?


Da hörte die kleine Prinzessin plötzlich ein Geräusch. *plock* ... *plock* ... Was war das bloß? Etwas ängstlich hüpfte sie von ihrer Schaukel und folgte dem Weg in den Wald hinein. *plock* ... Da! Es wurde lauter! Langsam schlich die Prinzessin um den Holzstapel, der als Igelversteck diente.... und erschrak. Da saß jemand auf dem weichen Waldboden und warf Steine gegen Baumstämme. Noch hatte der Fremde sie nicht bemerkt. Da nahm die Prinzessin ihren ganzen Mut zusammen und rief laut: "He!!! Wer bist du und was machst du in meinem Wald?!"


Erschrocken sprang der Eindringling auf, drehte sich um und hob die Hände über den Kopf. "Tu mir nichts! Ich habe mich verlaufen!" Da sah die kleine Prinzessin, dass es sich um einen Rittersjungen handelte. Die Ritter hatten ihr Lager hinter dem Schlosswald, lebten dort in großen Zelten und bereiteten ihre Mahlzeiten an gemütlichen Lagerfeuern zu. Die Prinzessin hatte sich schon manchmal heimlich hin geschlichen und die großen Männer beobachtet, doch sie traute sich nie aus ihrem Versteck um näher ran zu gehen. Nun lachte sie und sagte: "Fürchte dich nicht, kleiner Ritter! Ich tu dir doch nichts! Im Gegenteil - bist du nicht eigentlich da um mich zu beschützen?" Der Junge nahm die Hände nach unten und antwortete: "Aber ich bin doch noch gar kein Ritter. Das sagen sie jeden Tag. Ich darf nicht mit nach draußen reiten, ich darf die Kutsche nicht begleiten und bei den großen Turnieren darf ich nur vom Rand aus zusehen. Ich langweile mich und wollte die Gegend erkunden. Doch dann habe ich  mich verlaufen und nun finde ich nicht mehr ins Lager zurück. Kannst du mir helfen?" Da lief bereits eine große Träne über die Wange des Jungen. "Aber natürlich", versprach die Prinzessin, nahm den Möchtegern-Ritter bei der Hand und zeigte ihm den Weg nach Hause.


"Kommst du mich morgen wieder besuchen? Kleine Ritter beschützen vielleicht noch nicht den König und die Königin, aber sie können bestimmt gut mit Prinzessinnen spielen!" Und von diesem Tag an war die kleine Prinzessin nicht mehr traurig und dem kleinen Ritter nicht mehr langweilig. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute.

Schnittmuster: Farbenmix Hilde
Musterstoffe: Stoffwelten Eigenproduktionen


Samstag, 19. Oktober 2013

Wer streift denn hier rum?

Heute darf ich euch zeigen, was ich aus dem tollen Streifenjersey, der hier vorgestellt wurde, genäht habe :)

Ich habe mich bei der Stoffprinzessin mit wahlweise einem Fledermausshirt oder "Längsgeteilt" von Farbenmix beworben und sie entschied sich für ersteres. Also frisch ran ans Werk :) Nach einiger Überlegungszeit, viel Rumschnibbelei und ein paar Korrekturen war es dann geschafft: mein eigener Schnitt war geboren. Ich ändere zwar fast immer irgendwas eigenmächtig herum, aber diesmal entstand ein komplett neuer Schnitt und das macht mich doch etwas stolz :) Es mag vielleicht (noch?) nicht perfekt sein, aber es ist schön, etwas zu kreieren, das ganz auf dem eigenen Mist gewachsen ist :)

Nun aber genug getippt... hier kommt das Ergebnis:



Das Shirt im Lagenlook besteht aus einem ärmellosen, schokobraunen Unijerseyteil von dem die vordere Ausschnittkante bis auf Brusthöhe gedoppelt wurde. Die untere Saumkante wurde nur mit der Overlock versäubert und bildet so einen lässigen Abschluss. Auch die Saumkante des Fledermausteils wurde nur versäubert und ringelt sich dadurch ein bisschen. 

Die obere Lage wurde in der Mitte mit einem Tunnelzug gerafft; die geflochtenen Bänder bilden das optische Highlight des Shirts. An den Ärmeln befinden sich lange Bündchen mit einer mittigen XXL-Paspel. Der Ausschnitt der oberen Lage wurde mit einem Jerseyband eingefasst, das ab der Schulter auch die untere Shirtschicht mit fixiert. Danach wurde der Ausschnitt des gestreiften Teils nochmal am Untershirt festgenäht und damit in Position gehalten.

Da noch etwas Stoff übrig blieb, kamen spontan noch passende Stulpen nach rosarosas E-Book Stulpenliebe dazu. Mit einer braunen (Kauf-)Leggins ist das Outfit nun perfekt. Leider ist Sassy zur Zeit nicht in Fotolaune und die suboptimale Lichtsituation tut ihr Übriges - auf Tragefotos musste ich daher leider verzichten. Vielleicht kann ich sie zu gegebener Zeit nachholen :)

Was ist nun das Fazit?

Ich liebe diesen Stoff!!! Die knalligen Farben verlieren kein bisschen an Intensität, der Griff ist weich und angenehm (und ich bin ziemlich empfindlich, was das betrifft) und der Stoff lässt sich sehr gut vernähen.

Kaufempfehlung? ... Absolut!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen :-)

Liebe Grüße und alles Liebe,

Dienstag, 15. Oktober 2013

JoLous Rundumschlag

Frau JoLou wurde getaggt und macht es sich ganz leicht, indem sie einfach ALLE ihre Leser auffordert, mitzumachen. Booooooh :D Oder wie war das? ;-)

Nun gut... so eiskalt erwischt kann ich mich natürlich nicht mehr aus der Affaire ziehen. 

Hier also meine Antworten ;)

1. Morgenmuffel oder Sonnenscheinchen?
Morgenmuffel! Sowas von! Sprich mich nicht an, bevor ich meinen ersten Kaffee getrunken habe und die Uhrzeit eins vor zweistellig ist ;)
 
2. Hast Du schon ein Weihnachtsgeschenk besorgt?
Ja! Jaaa! In echt, jetzt! Und einige Teile von einigen anderen. Ich bin allerdings seit dem Selbermachen immer so früh dran, nur um es dann dennoch zu schaffen, erst einen Tag vorm Fest komplett damit fertig zu werden ;)
 
3. Mit welcher Kamera machst Du deine Blogbilder?
Meistens mit meine Nikon D90. Manchmal auch mit meinem Handy, seit ich den Instagram-Widerstand aufgegeben habe (ich hab mein Bestes gegeben!)
 
4. Wie hast Du Dich gefühlt als Du deinen ersten BlogPost online gestellt hast?
"So. Na dann bloggmer halt jetzt mal...." *imaginäres Schulterzucken*
 
5. Trägst Du deine natürliche Haarfarbe?
Noch, ja. Aber ich liebäugle schon lange mit dem Gedanken einer kupferroten Ringelmähne *hach*
 
6. Schläfst Du vorm TV ein?
Ich schau soooo selten TV, dass die Gefahr relativ gering ist. WENN ich mal was schaue, dann interessiert es mich wirklich und dann schlaf ich auch nicht ein dabei :)
 
7. Dein derzeitiges Lieblingslied?
Oh. Sowas ist immer eine sehr schwere Frage für mich. Wenn ich mich aufs Radio konzentrieren soll, dann Pompeii von Bastille. Viel aussagekräftiger find ich allerdings alltime-favorites :-)
 
8. Berge oder Meer?
Mehr Meer! Viel mehr Meer! Am liebsten immer Meer! Meeeeeeeeeeer! *Sehnsucht*
 
9. Wenn ich nochmal 18 wäre würde ich.....
Wieder eine schwierige Frage. Oberflächliche Antwort: "Kräftig feiern gehen, die ganze Nacht tanzen, viel trinken und das Ganze am nächsten Tag gleich nochmal wiederholen - weil das ist jetzt auf keinen Fall mehr möglich *g*". Tiefergehend würd ich sagen: "Es gibt nur 2 Dinge, die ich eventuell bereue und anders machen würde. Für das eine müsste ich 16 sein und für das andere 20. Mit 18 würd ich also.... kräftig feiern gehen, die ganze Nacht...."
 
10. Verrate uns ein Geheimnis
Wenn ich das tun würde, wärs ja kein Geheimnis mehr, oder? Ich habe außerdem gar keine großartigen Geheimnisse. Zumindest keine, die nun für alle hier gleichermaßen interessant wären. Die eine oder andere würd vielleicht gern einen Namen von mir wissen - nicht den meinen, sondern den von meinem Wichtelkind ;-) Aber nein.. ich sag nix. Manche würden vielleicht gern wissen, wer ich bin oder wer mein Mausekind ist, aber das möchte ich nicht in die - großteils fremde - Welt hinaus posaunen. Irgendwelche ausgefallenen, schmutzigen Geheimnisse? Hhhmmm... ok... eins hab ich... ich mag Shades of Grey nicht! ;-) Huch! 
 
So meine Lieben,
wer mag, kann gerne Martinas fragen übernehmen, vielleicht schafft sie einen Tagging-Weltrekord :D Am besten hinterlasst ihr dann direkt bei ihr (Verlinkung ganz oben) oder hier in den Kommentaren einen Hinweis. 
 
Alles Liebe und bis die Tage (aaah, ja doch.. ich hab tatsächlich ein Geheimnis für euch, aber das darf ich noch nicht lüften! Aber bald, baaaald!)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

A new jersey in town

Ich darf einen Stoff testen :) Einen wunderbaren, weichen, tollen, knalligen Stoff. Genau meins!

Wie fing alles an?

Ich hatte in einer österreichischen Stofftausch-Facebook-Gruppe einen Aufruf von der Stoffprinzessin gelesen, in dem sie Tester für ihren Streifenjersey suchte. Man durfte sich mit Blog und Nähprojekt bewerben und über 100 Blogger nutzten diese Chance, darunter natürlich auch ich ;-)
Ich überlegte mir, was ich nähen würde, schrieb eine nette e-mail, stellte Applytree vor und wartete geduldig ab.

Und jaaaaaaaaaa!! Die Idee von einem Ringel-Fledermaus-Shirt fand wohl Anklang, denn kurz darauf, am Freitag vormittag, hatte ich eine Zusage von Sara im Postfach. *jippie* Wer noch mit dabei ist, seht ihr hier.

In diesem Tempo gings dann auch gleich weiter und am Montag überreichte mir die Post mein Stoffprinzessin-Päckchen. Klar, dass der Inhalt umgehend in die Waschmaschine wanderte, oder? ;-)

Halt...nein... stimmt nicht. Zuvor wurde er noch ausgiebig begutachtet und vermessen.
Erster Eindruck: *kuschelig* Der Jersey ist wunderbar weich, perfekt im Griff, strahlend brilliant in der Farbgebung und qualitativ erstklassig. Der Stoff besteht aus 95% Baumwolle und 5% Elasthan und wiegt 200 Gramm pro Quadratmeter. Mit 170 cm liegt er sehr breit, wodurch für mein geplantes Nähprojekt 80 cm ausreichen. Bekommen habe ich 86 cm :-) Sehr fein :)

So... jetzt aber ab in die Waschmaschine!

Da ich Sassys Kleidung bei 40 Grad wasche und auch einiges davon - besonders im Winter - in den Trockner kommt, habe ich den Stoff der selben Prozedur unterzogen.


Das Ergebnis:

Die Farben sind so strahlend wie vor dem Waschgang, kein Peeling und der Jersey ist noch weicher als vorher <3 Von den 86 cm blieben 84 übrig, was nach Adam Riese einen Einlauf von 2,3 Prozent! Ich hoffe, ich habe das nun richtig berechnet. Schlussrechnung ist nicht mein Metier!


Nun gehts mit dem Nähen weiter!
Wer jetzt schon überzeugt ist: Hier kann man den tollen Stoff kaufen!

Viel Spaß und bis bald,

Sonntag, 6. Oktober 2013

Lieb gemeint...

... war ein Geschenk von meiner Schwiegermutter und sie strahlte mich an, als sie es mir überreichte.

Eine Bluse.
Rot kariert.
Leicht und angenehm im Griff.
.
.
Und Größe XXXL.
*rumms*
Das war die Keule, die meinen Kopf traf.
.
.
"Die passt dir doch bestimmt, oder?"
*rumms*
Nochmal zugeschlagen.

"Ähmmmm... jaaa.... danke!"


Und dann lag sie da. Und lag. Und lag. Nein - Größe XXXL passt mir nicht. Zwei X weniger reichen auch. Aber irgendwie war doch wirklich schade drum! Also trat Plan B auf den Plan: Upcycling :)

Was passte da besser, als die Talia von der lieben Heike aka Lieblingsnaht? Das passende Schnittmuster hatte ich ja bereits ausgeschnitten, so war die Bluse schnell zerteilt.

Die Details sollten erhalten bleiben, also habe ich zuerst großflächig das Vorderteil, Rückenteil und die Ärmel auseinander geschnitten, dann das Vorderteil mit der Knopfleiste im Bruch gelegt und das neue Taliavorderteil geschaffen. Den obersten Knopf musste ich entfernen, damit Platz zum Umschlagen und für den Gummi blieb. An den Ärmeln hatte die Bluse kleine Riegel mit Knöpfchen, auch die sollten Platz an der Talia bekommen. Dafür habe ich das Schnittmusterteil einfach so platziert, dass die langen Blusenärmel am Ende kurze Taliaärmel ergaben. Auch den rüschenartigen Saum habe ich wieder verwendet, indem ich ihn einfach gerade abgeschnitten und an der Talia wieder angenäht habe.
Tadaaaaaaa... ein neues, tolles Kleidchen ist entstanden. Und da von Größe XXXL auf Größe 98/104 doch einiges an Stoff übrig bleibt, musste doch glatt noch ein Partneroutfit für Emma her.

Emmas Maße sind perfekt geeignet, um letzte Reste zu vernähen. Ich habe den Oberkörper, die Körperlänge zwischen Schultern und Knien und den Oberarmumfang abgemessen und danach einen taliaähnlichen Schnitt gezeichnet. Den abgeschnittenen, obersten Knopf von vorhin habe ich glücklicherweise aufgehoben und auch vom Rüschensaum war noch was übrig - so wurde das Partneroutfit nahezu perfekt. ;-)

Ganz stolz habe ich Heike angeschrieben und ihr von der Puppentalia erzählt... und was durfte ich da erfahren? ... sie hat bereits einen Puppenschnitt geplant *jippie* Um die Überraschung nicht vorab zu verraten, habe ich entschlossen, meinen Beitrag hier noch eine Weile geheim zu halten und die Geschichte erst jetzt nach Freigabe des Ebooks zu erzählen. Denn nun können alle Mädchenmamas ihre Puppenmuttis glücklich machen und die Püppchen mit Talias beschenken, egal ob Upcycling oder aus Meterware, egal ob Webware oder Jersey.


Und das Allerbeste? Das Ebook ist ein FREEbook und auf alle Puppengrößen anwendbar. Es besteht aus einem Basicschnittmuster, das man sich ganz easy selbst anpassen kann. Heike hat eine tolle Anleitung geschrieben, mit der nichts mehr schief gehen kann.
Und wo gibts das Ganze? Na HIER :-)

Viel Spaß damit und liebe Grüße,

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Der Winter naht...

... doch zuvor dürfen wir noch den Herbst genießen. Ich hoffe auf goldene Tage im letzten, warmen Sonnenschein, große Laubhaufen zum Durchlaufen, ein paar Pfützen zum Reinhüpfen und jede Menge Kastanien ;)

Auch hier im Blog hat der Herbst Einzug gehalten. Der kleine Spatz musste einem Raben weichen, die Blätter wurden bunt und die Apfelfarben etwas gedämpfter.

Und nicht nur im virtuellen Heim wird dekoriert - nein, auch im realen Hause Applytree findet man Herbstimpressionen. Heute zeige ich euch, wie es bei uns so aussieht. Ich liebe Deko ;) Kann man bei den nachfolgenden Bildern auch nicht verleugnen :D

Wir haben einen Jahreszeitentisch - nein, nicht so einen nach Waldorfart, sondern einen genialen Couchtisch von Ikea, der unter seiner Glasplatte 4 Fächer in einer Schublade beherbergt, in denen man normalerweise Dinge wie Fernbedienungen, Zeitungen, etc aufbewahrt. Als wir in unsere jetzige Wohnung gezogen sind und ich mich in diesen Tisch verliebt habe, war an Kinder noch nicht zu denken, daher hatte ich auch überhaupt keine Ahnung von Pädagogikkonzepten wie Waldorf, Montessori und was es nicht noch so alles gibt. Aber mir war sofort klar, dass diese Fächer für mich ausschließlich der Deko dienen - der Jahreszeitendeko. So wird seit Jahren alle paar Monate gewechselt. Blumen, Blätter, verschiedenfarbige Steine, Glasnuggets, Muscheln... und immer wieder Neues. Aktuell befinden sich Brombeeren (keine essbaren natürlich ^^), Blätter, Holz-Streudeko und diverse Herbstpflanzenteile im Tisch und verleihen dem Wohnzimmer einen orange-roten Glanz.


80 % meines Ganzjahres-Krimskrams habe ich von meiner Mama bekommen, die ganz genau weiß, was mir gefällt ;) Auf diesem Bild ist abgesehen von dem grünen Porzellanvogel vom Flohmarkt sogar alles von meiner Mama <3

All dies hier steht auf den Regalen über dem TV. Dass ich auf Porzellandinge (vor allem in weiß) stehe, kann man nur erahnen, oder? *lach*

Das Häschen wäre eigentlich eine Osterdeko, aber ich finde es so niedlich, dass es das ganze Jahr stehen bleiben darf. Nein, ich praktiziere kein Yoga, aber die Dame erinnert mich daran, meine innere Mitte nicht zu verlieren und alles etwas leichter zu sehen. Die Häkelschale hat meine Mama (jaaa) selbst gemacht und auch der Apfel ist von ihr. Sowie auch der Vogel, der mich immer zum Lächeln bringt, der absolut außergewöhnliche Vogelkäfig, der eigentlich eine Weihnachtskugel war und die Upcycling Glasglocke.

Ich liebe die Dinge, die meine Mama herstellt! Alles ist mit viel Liebe und Herzblut gearbeitet und oft bin ich überrascht, aus welchen einfachen Dingen man so tolle Einzelstücke zaubern kann.

Und da sie nun ENDLICH ihr Gewerbe angemeldet hat, werde ich vielleicht öfter mal von ihr berichten und ihre tollen Sachen vorstellen. Vielleicht sucht ja jemand ein außergewöhnliches Geschenk oder möchte sich einfach nur inspirieren lassen? :-)

So sieht das Ganze dann komplett aus. Unsere tolle Five-Fingers links musste ich leider abschneiden, ich konnte nicht weiter zurück gehen ;) Der TV und die oben gezeigten Regale befinden sich hier nun rechts von mir, gegenüber der langen Couch. Eigentlich lag unter dem Ikea-Tisch noch ein flauschiger, weißer Teppich... aber ich musste auf die harte Tour lernen, dass sich weiße Teppiche mit Babys/Kleinkindern nur bedingt vertragen. Die Wohnung war zu klein für beide, also musste der Teppich leider ausziehen ;)

Und wie ist das bei euch so? Dekoriert ihr eure Räume im Laufe eines Jahres öfter um oder bleibt alles beim Alten? Habt ihr viel Deko oder ist euer Zuhause eher spartanisch eingerichtet?

Ich wünsche euch alles Liebe und einen schönen Herbsttag - bei uns scheint heute die Sonne und ich freue mich schon aufs Spazieren gehen :-)