Freitag, 7. November 2014

Die schönste Zeit des Jahres :)

Genau die fängt jetzt bald wieder an :)

Ich entschuldige mich vorweg... dieses Posting wird textlastig und ich habe nix Neues zu zeigen. Noch nicht!

Aber ich habe vor Kurzem einen Blogpost zum Thema Weihnachtsgeschenke, bzw den Sinn des Schenkens gelesen (ihr findet ihn hier auf dem Edinger-Blog) und ich habe mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht.

Früher - so ganz ohne Kinder - fing die Vorweihnachtszeit für mich frühestens am 01.12. an. Ich habe mich strikt geweigert, Lebkuchen zu kaufen, die Wohnung zu schmücken oder Kekse zu backen. Die Geschenke wurden an einem Vorweihnachtssamstag in überfüllten Einkaufszentren besorgt und der Baum am 24.12. vormittags geschmückt.



Seit meine Tochter da ist, hat sich das schleichend verändert. Es wurde ein bisschen früher geschmückt (um mehr davon zu haben).  Es wurden im Krankheitsfall auch im November schon mal Vanillekipferl gebacken, um die arme Patientin aufzumuntern. Die üblichen Weihnachtslieder wurden schon mal geübt, um sie in der Adventszeit ordentlich singen zu können.

Dennoch - alles erst ab frühestens Mitte November! Denn am 13. 11. hat meine Tochter Geburtstag und das wurde auf jedenfall sehr eigenständig gefeiert - nicht in rot-grün-weiß und ohne Zimtgeruch.

Dieses Jahr wird die Kleine nun schon 4 Jahre alt - und ist somit gar nicht mehr so klein. Und ich suche schon Ende Oktober nach Weihnachtsgeschenken (man muss das ja mit dem Geburtstag koordinieren) und esse fleißig Lebkuchen dabei (die einig wahren Lebkuchen: Bahlsen Contessa!)

Was ist geschehen? Seit wann mische ich den Geburtstag meiner Tochter mit der Weihnachtszeit, statt mich zuerst auf das Eine und danach auf das Andere zu konzentrieren?

Natürlich macht es Sinn, die Geschenke mit Bedacht zu wählen, schließlich gibt es dann wieder fast ein Jahr "nichts" mehr (das "nichts" in Anführungszeichen... aber ihr wisst, was ich meine) und natürlich schmeckt Weihnachtsgebäck (das ja nun auch offiziell schon "Wintergebäck" genannt wird) theoretisch das ganze Jahr über. Aber irgendwie ist mir die schöne, besondere Zeit abhanden gekommen. Die Ruhe. Die Vorfreude. Die Besinnung. Sollte es nicht viel mehr darum gehen? Wann bin ich in die Konsumfalle getappt?

Wie geht es euch dabei? Verschiebt sich eure innere Weihnachtsuhr auch allmählich? Wie sieht eure Vorweihnachtszeit aus und wie haltet ihr es mit den Geschenken?

Ich würde mich freuen, von euch zu lesen!

Alles Liebe und einen schönen NOVEMBERtag,
eure